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Donnerstag, 8. November 2012

Was so passiert..





Regen!
 Ich fühle mich immer, immer wohler hier und langsam bekommt man einen besseren Kontakt zu den Leuten um die Farm herum. Man muss vorsichtig sein, nicht alles nach deutschen Maßstäben zu beurteilen, weil man dann oft Dinge falsch verstehen kann. Wenn man im Shop steht kommen einem ab und zu Menschen sehr unhöflich vor, weil sie nicht Danke sagen, aber eigentlich Wort „Danke“ erwähnen, sondern macht ein bestimmtes Zeichen mit seinen Armen. Nach und nach lernt man diese Unterschiede kennen und auch deshalb fühlt man sich wohler und auch sicherer im Umgang mit den Leuten. Anfangs hat man einfach ein wenig Angst, dass man irgendetwas falsches sagt oder tut, was hier eventuell ziemlich unhöflich ist. Wahrscheinlich machen wir das aber auch noch und merken es nur nicht :D ! Da hier die Regenzeit angebrochen ist, haben wir jetzt schon einige starke Gewitter mitbekommen und Abends regelmäßig Stromausfall. Das kann ziemlich nerven, aber mittlerweile haben wir einige Gerichte drauf, die man einfach auf dem Grill         zubereiten kann!
Ansonsten ist es aber richtig warm hier. Gestern waren es auf jeden Fall 35 Grad und da findet man es sogar anstrengend einfach herum zu sitzen. Ein Glück, dass unser Pool voll ist ;) Hier können übrigens nur sehr wenige der Leute schwimmen und wenn sie hören, dass wir alle schwimmen können, sind sie ziemlich beeindruckt.
Letzte Woche haben Miriam und ich wahnsinnig Spaß gehabt, als wir unsere Crechkinder geschminkt haben! Die meisten wollten Tiger werden, aber ein paar Kühe, Zebras und Blumenkinder sind auch dabei heraus gekommen. Allerdings hat Tumelo, welcher eine Kuh war, angefangen zu weinen, als die Tiger angefangen haben ihn zu jagen...Aber ich hab ihm dann erklärt, dass es eine Superkuh ist, welche gar nicht gefressen werden kann und schon war die Welt wieder in Ordnung!
Dienstag wurde in unser Creche ein Lernprogramm vorgeführt, welches von einem großen Tabakkonzern gesponsert wird. Jeden Monat bekommen wir 6 Boxen, in denen für jedes Alter bestimmte Lernspielzeuge und Materialien sind. Unsere Creche war  plötzlich überfüllt mit Leuten, welche Fotos gemacht haben und ein Mann hat unsere Kinder sogar gefilmt, was den Kleinen doch nicht ganz geheuer war. Am Ende des 10 monateigen Lernprogramms wird aus dem gesammelten Material ein Film zusammengeschnitten, welcher die Fortschritte der Kinder dokumentieren soll. Ich bin ja mal gespannt was da raus kommt! Zumindest haben sie jetzt eine schlafende Lerato und einen quengelnden Bussi aufgenommen. Für die Kinder war der Tag einfach sehr anstrengend und all die fremden Leute haben sie ein wenig überfordert. Ich freue mich sehr über dieses Lernprogramm, bin jedoch auch ein wenig skeptisch. Das Programm wirkt eher so, als wäre es auf europäische Kinder zugeschnitten und erscheint mir ein wenig zu anspruchsvoll. Zum Beispiel sollen die fünfjährigen Kinder etwas über berühmte Maler und Bilder erfahren, doch selbst unsere Crecheteacherin kennt die Monalisa nicht und Miriam und ich können da mit unserem bescheidenem Setzwana nicht weiterhelfen. Trotzdem denke ich, dass diese Lernboxen prinzipiell eine sehr gute Idee sind.
In diesem Monat dreht sich der Unterrichtsstoff um Farben und selbst einige der älteren Kinder können noch nicht einmal die Grundfarben. Allerdings lernen sie schnell und besonders gut, wenn man den Unterrichtsstoff spielerisch vermittelt.
Ja, ansonsten fangen wir an alles weihnachtlich zu dekorieren und haben auch schon unsere ersten Plätzchen gebacken! Nur irgendwie können wir es gar nicht glauben, dass es schon November sein soll!

Sonntag, 21. Oktober 2012

Besuch!







Und schon ist der Besuch meiner Eltern vorbei! Die Beiden sind von Mittwoch Abend bis Samstag Mittag 
zu uns auf die Farm gekommen, nachdem sie schon fast zwei Wochen durch Namibia gereist sind. Ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut sie zu sehen. Es war ein unwirkliches Gefühl, dass ich sie tatsächlich in die Arme schließen und nicht einfach nur ihre Stimme hören konnte. Die Farm kannten beide ja schon, da sie Katja letztes Jahr besucht haben, und somit waren sie gar nicht mehr geschockt, wie wir hier so leben :D ! Am Donnerstag sind wir zum Marico Eye gefahren. Dort befindet sich der Ursprung des Marico Rivers. Das Wasser ist kristallklar und man kann zwischen den unzähligen Seerosen hindurchschwimmen und tauchen. Ein ziemlich skurriler, alter  Mann hat dort ein paar wackelige Springtürme zusammengezimmert und ich habe selten einen so schönen Platz gesehen. Abends wurde dann auf unsere Farm gekocht, was allerdings etwas länger als normal gedauert hat, da der Strom mal wieder für eine halbe Stunde ausgefallen ist. Das gehört zu Afrika einfach dazu und mittlerweile hat man sich daran gewöhnt...
Freitag wurde sich dann mal nicht gesonnt, sondern ein Ausflug in den Nationalpark Pilanesberg unternommen. Ziemlich abenteuerlich mit einem kleinen Mietauto dort rumzukurven, wo man sonst fast nur Jeeps begegnet und ich hätte nicht geglaubt, dass wir noch heile nach Hause kommen! Dafür haben wir aber viele Tiere gesehen, auch wenn mal wieder kein Löwe dabei war. Die sind einfach zu schlau für uns! Immerhin konnte man ein paar Elefanten beim Baden zusehen, was wirklich lustig aussah und eine kleine Herde Giraffen ist direkt vor uns über die Straße gelaufen.
Samstag hab ich dann noch die letzten Stunden mit meinen Eltern genossen, bevor die beiden wieder fahren mussten. Der Abschied war ziemlich traurig, denn jetzt dauert es höchstwahrscheinlich doch ziemlich lange, bis wir uns das nächste mal sehen können. Trotzdem hab ich die kurze Zeit mit ihnen sehr genossen!
Ansonsten ist hier alles wie sonst auch. Nur haben Miriam und ich ab und zu ein paar Probleme mit unserer Crechteacherin Kele, da diese doch manchmal herzlich wenig mit den Kindern unternimmt und sehr viele ihrer Aufgaben auf Miriam und mich abwälzt. Trotzdem fühle ich mich hier immer noch wohl und langsam versteht man einige Eigenarten der Bevölkerung hier besser, oder lernt damit umzugehen. Sagt dir zum Beispiel jemand, dass er „just now“ etwas erledigen will, dann bedeutet das nicht, dass es in den nächsten Stunden (oder überhaupt) erledigt wird.
Ach und noch was! Letzte Woche hab ich auch meiner erste Schlange hier gesehen! Die ist in unseren Shop reingekrochen und zufällig hat Jonathan das noch gesehen, ansonsten wäer sie wohl immer noch da drinnen. Arno (unser Mentor & der Besitzer der Farm) hat die Schlange dann gefangen und wir haben sie einen Nachmittag in einer Plastikbox auf unserem Küchentisch  stehen, bis wir sie Abends dann in einem Feld freigelassen haben. Uns konnte nur niemand so wirklich sagen, ob die Schlange nun giftig ist oder nicht...

Samstag, 6. Oktober 2012

Madikwe, Youthclub, Krokodile


Rike, Miriam und ich in unserer Küche,
bevor es nach Madikwe ging
Am letzten Wochenede waren wir auf einen Geburtstag eingeladen, welcher im Madikwe-Gameresrve gefeiert wurde. Ungewohnte Partylocation, aber man kann wirklich keine Nachbarn oder andere Menschen stören, weil weit und breit niemand da ist. Und wenn man am Morgen nach der Party aus einem der Zelte schaut, kann man ein paar Antilopen durch den Busch springen sehen.





Am Dienstag sind Rike und ich nach Veerplaas zu Madlin und Jana getrampt. Dort haben wir versucht einen Youthclub zu organisieren, da es dort noch ein paar Probleme gibt. An zwei Tagen haben wir jeweils ca. 2 Stunden mit den Kindern Spiele gespielt und sie ein bisschen unterhalten. Zwar waren noch nicht so viele Kinder wie gewünscht anwesend, aber die, die da waren, haben gut mitgemacht und viel Spaß gehabt. Und das sogar obwohl es wahnsinnig warm war! Hier wird es nämlich immer wärmer, was uns ziemlich zu schaffen macht! Man kann sich keine 10 Minuten in der Sonne aufhalten...Zum Glück durften wir den Pool der Nachbarn mit benutzen :)
                                                      

Ein paar der Kinder



Ansonsten durften wir vier Mädels Theo dabei zugucken, wie er, sein Cousin, ein paar Buren und Arbeiter 50 Krokodile fangen mussten. Ziemlich beeindruckend wie schnell diese Tiere dann doch sind und auch wie stark...Allerdings war es dann nach dem 30. Krokodil auch nicht mehr ganz so spannend :D Trotzdem interessant!

Jetzt freue ich mich ganz besonders auf Mama und Papa, welche mich am 17. Oktober besuchen kommen!


Donnerstag, 27. September 2012


Gamereserve


Der Fluss und ich bekommm
 es nicht hin das Bild zu drehen!
 Am letzten Sonntag hat Theo Madlin, Jana, Miriam, Rike und mich zu einen Trip nach Koedoesfontain eingeladen. Dies ist ein Gamereserve, in dessen Mitte sich eine wunderschöne, alte Farm befindet, welche Theos Familie gehört. Die Farm steht leer, ist aber zum größten Teil eingerichtet und lässt sich nur erreichen, wenn man ein offroad geeignetes Auto fährt. Also kann man sich vorstellen, wie schön ruhig und entspannend es dort ist...Wir waren alle so begeistert von der Farm und das obwohl wir keine Elektrizität hatten! Abends haben wir dann bei Kerzenschein Pizza gegessen und uns gefreut, dass es Gasöfen gibt. Ich hab hier noch nie so gut und lange geschlafen, wie in in dieser Nacht, weil mein wirklich fast keine störenden Geräusche hören kann und zu dem war unser Matratzenlager in der Küche auch sehr bequem. Aber ein bisschen gruselig war es in dem uralten Haus dann schon ein bisschen. Am nächsten Morgen haben wir draußen in der Sonne gefrühstückt und sind dann runter zu dem Fluss gelaufen. Es war wunderschönes Wetter und wir sind den ganzen Tag schwimmen gewesen und ein bisschen in einem Boot umhergepaddelt. Auf der anderen Seite des Flusses liegt noch eine Farm und tatsächlich war dort gerade eine Familie aus Johannesburg, deren Ursprünge in Deutschland liegen und sie somit Deutsch sprechen könnten. Wir wurden direkt eingeladen uns auch die andere Farm anzugucken und bei ihnen ein bisschen in der Sonne zu liegen. Alles in Allem war dieses Wochenende ziemlich entspannend und Dank des afrikanischen Mampours auch sehr lustig. Ach, und Theo ist mit uns auch kurz noch durch ein anderes Gamereserve gefahren, welches seinem Vater gehört und wir haben ein paar Giraffen gesehen und auch Zebras, Affen und Warzenschweine. Meine Freizeit kriege ich also ziemlich gut rum, während es in der Creche leider ein paar finanzielle Probleme gibt, die wir aber hoffentlich bald in den Griff kriegen. Die Kinder sind nach wie vor ziemlich anstrengend, aber auch wirklich zuckersüß! Aber zunächst sind ja ab Montag erstmal Ferien, welche wir dazu nutzen möchten die Creche-Küche zu streichen und den kleinen Spielplatz ein bisschen zu verschönern. Ich arbeite also tatsächlich ein bisschen ;) !







Theo und Hund
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Dienstag, 18. September 2012

Alltag und Johannesburg!


Langsam gewöhne ich mich immer mehr an mein neues Zuhause. Die Geräusche sind einem nicht mehr so fremd und die Farm wird einem immer vertrauter. Richtig schön ist es, dass ich einfach total nette Mitfrewillige hier habe und man abends zusammen kocht, isst und über den Tag redet.  In der Crech läuft es relativ gut und Miriam und ich haben gestern einen kleinen Herd für die Kinder zusammengezimmert. Der sieht zwar etwas krumm und schief aus, aber das ist dein Kleinen ja egal. Diese Woche wurden wir nur von ein paar Kindern geschockt, die einfach mal eine Runde Sex gespielt haben…Hier kriegen die Kinder eben alles mit und spielen es nach. Im ersten Moment findet man manches vielleicht ziemlich lustig, aber eigentlich ist es das natürlich nicht! Aber ansonsten freuen Miriam und ich uns jeden Tag, wenn wir zum Beispiel merken, dass die Kleinen uns immer mehr englische Wörter nachbrabbeln, oder bei ihren Schreibübungen Erfolge aufweisen.
Auf dem Weg von Johannesburg zurück
Am letzten Samstagmorgen ging es für Madlin, Jana (beide arbeiten in einer anderen Crech und wohnen nicht weit von uns weg), Miriam und mich ganz spontan nach Johannesburg. Theo, welcher jedes Jahr relativ viel mit den Freiwilligen zu tun hat, hat uns angeboten mitzukommen, da er eh nach Johannesbur musste.

Viel von Johannesburg haben wir aber nicht gesehen. Den halbe Tag sind wir in einer Shoppingmall rumgelaufen und kamen uns wie in Europa vor. Der Gegensatz zu den Leuten um unsere Farm herum ist riesig und mit unseren normalen Klamotten kamen wir uns ziemlich gammelig vor. Es gibt eben tatsächlich ein armes und ein reiches Südafrika.
Am Abend durften wir dann mit zu dem 21. Geburtstag von Theos bester Freundin. Das war allerdings eine Piratenparty und wir haben wirklich unser Bestes gegeben, um wenigstens ein bisschen verkleidet auszusehen und hatten dann auch ziemlich viel Spaß!


So, ich hoffe euch geht es genauso gut wie mir und ihr habt auch so schönes Wetter ;) !

Sonntag, 2. September 2012

Safari!




Tim und wir
Nur ein paar Zeilen zu meinem ersten Bushwalk und meiner ersten Safari! Tim, der Besitzer einer Gamingfarm, hat Katja und mich am Freitag Morgen mit seinem riesigen Jeep abgeholt und uns zu seiner Farm gefahren. Sein Haus, oder eher seine alten, richtig schön renovierten Häuser, liegen mitten im Bushland und wenn man gemütlich auf seiner Verander sitzt, kann man ein paar Warzenschweine beobachten,  oder Impalas, oder ab und zu auch mal ein Nashorn! Tim, ist sehr nett und hat uns viel über die Vergangenheit der Farm erzählt und wie sein Urgroßvater dieses riesige Stück Land kaufte und mit der Rinderzucht begann. Mittlerweile kommen in der Saison Jäger hierher, welche jedoch nur mit Pfeil und Bogen jagen dürfen. Tim achtet sehr darauf, dass die natürliche Balance in diesem wunderschönen Fleck fast unberührter Natur nicht zerstört wird und ich habe selten so einen schönen und friedvollen Platz zu gesicht bekommen. Am Freitag Abend sind wir dann zu einem kurzen Bushwalk aufgebrochen und haben die ersten Antilopen gesehen. Es ist beeindruckend, wie Tim Spuren und Fährten lesen kann und ich hab mich ein bisschen wie in einer dieser Tierfilmdokumentationen gefühlt ;) Richtig aufregend war aber der zweite Bushwalk am nächsten Morgen! Da haben wir nämlich, garnicht weit entfernt von uns, drei Nashörner zu Gesicht bekommen. Das sind wirklich riesige Tiere und ein wenig Angst hab ich schon bekommen, als die anfingen ein paar Schritte auf uns zu zu gehen. Diesen Moment werde ich wohl in meinem Leben nicht mehr vergessen. Am frühen Abend ging es dann aber ganz safaritypisch mit dem Jeep los und komischerweise haben die Tiere vor einem Auto keine so große Angst und man kommt viel näher an sie heran, als es Zufuß möglich wäre. Ich war richtig begeistert von all den Antilopenarten und vorallem von einer Giraffe, die uns recht interessiert angeschaut hat. Auch sonst waren die zweit Tage einfach perfekt! Tim und seine Tante sind sehr nette Gastgeber und Katja und ich haben uns wie im Urlaub gefühlt...Das war mit Abstand einer der schönsten Erlebnisse in meinem Leben und ich hoffe, dass ich nochmal die Chance zu solch einer tollen Erfahrung habe..

Mittwoch, 29. August 2012




Jetzt sind es fast schon zwei Wochen in Afrika und langsam gewöhn ich mich an den Gedanken, dass das hier kein Sommerurlaub ist! Naja, immerhin muss ich jetzt auch fast jeden Morgen früh aufstehen, also fühlt es sich gar nicht so sehr nach Ferien an. Um ca. 07:15 h machen Mirijam und ich uns auf den Weg zur befestigten Straße, wo der Crechbus uns abholt. Dann wird eine Runde durch die Minidörfer (eher immer eine Ansammlung von ca. 7 Hütten) gedreht und alle Kinder eingeladen. Die Kinder sind ziemlich anstrengend und brabbeln uns die ganze Zeit auf Swana zu, aber einige hab ich schon richtig lieb gewonnen. Richtig süß ist es, wenn sie Vater, Mutter, Kind spielen. Dann schnappen sie sich immer ein Kuscheltier und binden es typisch afrikanisch auf ihrem Rücken fest, oder legen sich irgendwelche Spielzeuge auf den Kopf und tragen sie hin und her. Mit den Namen der Kinder komm ich langsam auch klar, was bei Namen wie Olerate, Olebogeng, Lerato, Lebogang und Obakeng garnicht so einfach ist! In der Crech bekommen die Kinder Frühstück und Mittagsessen, was unsere Köchin Johanna zubereitet. Mit den älteren Kindern machen Mirijam und ich jeden Tag Schreibübungen und mit den Kleinen wird einfach viel gespielt. Auch wenn die Crech nur bis kurz nach 13:00 h geht, bin ich danach ziemlich erschöpft. Montags, Donnerstags und Freitags gibt es dann noch den Youthclub. Ein paar von uns Freiwilligen treffen sich dann mit allen Kindern und Jugendlichen die Zeit haben und dann werden auch wieder Spiele gespielt. Und wenn man mal grade nicht mit der Crech, oder dem Youthclub beschäftigt ist, kann man im Shop helfen. Der Shop befindet sich am Rand unserer Farm und die Einheimischen bekommen hier zu fairen Preisen Essen und andere Dinge. Ich steh ganz gern im Shop, weil man immer neue Leute trifft und mit ihnen ins Gespräch kommt. Außerdem bringen uns die Jugendlichen immer ein paar Wörter Swana bei! Ansonsten sitze ich auf der Farm viel mit meinen "Mitbnewohnern" zusammen. Abends kochen wir meistens gemeinsam und ich bin ziemlich froh, dass alle so nett sind. Katja musste natürlich direkt wieder ein Hähnchen schlachten, was von allen begeistert aufgenommen wurde, da man jeden Morgen von irgendwelchen schreienden Hähnen geweckt wird. Ich würde gerne noch so viel mehr schreiben, aber mir fehlt grade einfach die Zeit! Aber Afrika ist wirklich wunderschön <3